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Freitag, den 05 Oktober 2012

© studiogriffon.com - Fotolia.com
Die Zweifel an Facebook werden immer lauter. Nicht nur der verpatzte Börsengang ruft die Kritiker auf den Plan. Derweil nutzt Google die Gunst der Stunde in aller Stille, aber mit voller Wucht. Die Nr. 1 unter den Suchmaschinen baut sein Netzwerk Google+ aus und integriert vernetzte Fachbeiträge zunehmend in die normalen Suchergebnislisten Ihrer „sozialen Verbindungen“. Man spricht dann von sozialer Suche (Social Search).
Google+ hat mittlerweile über 200 Millionen registrierte Nutzer. Wie bei Facebook auch, können Sie ein persönliches Profil und ein Unternehmensprofil anlegen. Ihre Kontakte werden sogenannten Kreisen (Circles) zugeordnet, die Sie kreieren können. Sie bestimmen, welche Kreise Ihre Beiträge, die Sie auf Ihren Google+-Seiten veröffentlichen, lesen können. An dieser Stelle beginnt nun die soziale Suche.
Wenn Ihre sozialen Verbindungen bei Google eingeloggt sind und ganz normal nach bestimmten Suchbegriffen googeln, werden auch Ihre Google+-Postings oder sonstigen Web-Veröffentlichungen in deren Suchergebnisliste eingeblendet, wenn sie zum gesuchten Begriff passen. Zu Ihren sozialen Verbindungen zählen für Google Ihre Google+-Kontakte, aber z. B. auch offen zugängliche Vernetzungen bei Twitter und anderen sozialen Netzwerken.
Die personalisierte Suche ist nur dann möglich, wenn Google erkennt, dass ein Beitrag von Ihnen stammt. Bei Veröffentlichungen (Postings) auf Google+ ist die Urheberschaft sofort erkennbar. Bei anderen Beiträgen, die Sie auf Ihrer Website oder Ihrem Blogs veröffentlicht haben, ist das nur dann eindeutig, wenn Sie in Ihren Artikeln einen mit der Kennung „rel=author“ versehenen Link auf Ihr Google+-Profil integrieren und von Ihrem Google+-Profil wiederum einmalig auf Ihre Website verlinken. Bei Veröffentlichungen auf Fremdseiten (z. B. Presseportale) setzen Sie am Ende Ihres Artikels einen Link zu Ihrer Google+-Seite.
Wenn Sie Ihre Fachbeiträge so mit Ihrem Google+-Profil verbunden haben, erscheinen sie in den Suchergebnislisten – für alle sichtbar - mit einem Snippet (Schnipsel), das auch Ihr Google+-Foto enthält. Ein Snippet besteht aus einem Titel und einer Kurzbeschreibung. In den Google Webmaster Tools können Sie die Abrufstatistiken Ihrer Artikel beobachten.
Diese Entwicklung bei Google+ kommt Dienstleistern entgegen, die auf Kompetenzmarketing durch nützliche Fachbeiträge setzen. Als Fachautor können Sie Ihren Expertenstatus in der Google-Welt steigern und Ihre Artikel und Website in den Suchergebnislisten relevanter Keywords vorne platzieren. Je mehr Sie sich bei Google+ vernetzen und in die Kreise anderer bekannter Autoren aufgenommen werden, desto besser wird Ihr Expertenstatus. Förderlich sind auch Empfehlungen durch +1.
Ihr Firmenprofil unter Google-Places ist übrigens umbenannt in Google+-Profil und kann nur über ein Google+-Konto erstellt und geändert werden.
Möchten Sie wissen, wie Sie die digitale Zukunft zu Ihrem Vorteil nutzen können? Ich freue mich auf Ihren Kontakt!
Wir betreiben mit Banken nicht nur eigene regionale Mittelstandsportale, sondern beraten und begleiten auch mittelständische Unternehmen und Dienstleister bei der Professionalisierung ihres Online-Marketings.
1. Entwicklung von Online-Strategien,
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Meine Erfahrungen aus über 100 Online-Projekten poste ich hier als Praxistipps.
Dr. Michael A. Peschke | peschke@mittelstandswissen.de | Fon: 02304-594012